Programmübersicht

Renommierte Fachleute aus dem In- und Ausland werden als Hauptreferent/-innen des internationalen frankofonen CIFGG-Kongresses zum Schwerpunkt «Gut altern im 21. Jahrhundert» einen vielversprechenden Einblick in Praxis und Forschung geben.

Alle Plenumsveranstaltungen sowie einige frankofone Parallelveranstaltungen werden an den drei Kongresstagen simultan auf Deutsch übersetzt.

Für den integrierten nationalen SGG-Kongresses «Vielfalt des Alter(ns)» konnten für den zweiten Kongresstag auch bekannte deutschsprachige Expert/-innen gewonnen werden. Ihre Referate werden für frankofone Kongressteilnehmende simultan auf Französisch übersetzt werden.

Die Namen der eingeladenen Referierenden sowie ihre Themen finden Sie in den Programmtabellen.

Ende Januar hat das Organisationskomitee mit Hilfe eines wissenschaftlichen Komitees die Auswahl der Vorträge und Poster getroffen. Nach jetzigem Stand sind 160 Vorträge und 150 Poster für die Veranstaltung vorgesehen. Ausserdem umfasst das Programm 21 wissenschaftliche- und 2 Industrie-Symposien. 

Das endgültige Programm befindet sich derzeit noch in der Ausarbeitung und ist Ende März online verfügbar. Neben renommierten Referenten aus dem In- und Ausland, haben wir die ausserordentliche Gelegenheit, Fachleute aus dem Gesundheits- und Sozialbereich sowie viele weitere Fachleute begrüssen zu dürfen. Sie berichten über ihre Erfahrungen, über Forschungser-gebnisse und über innovative Ansätze und geben uns einen Einblick in den aktuellen Wissensstand aus Medizin, Lehre und Forschung rund um die Fragen des Alterns.

Um Ihr Interesse zu wecken, finden Sie nachfolgend eine vorläufige Programmübersicht:

• Notfälle und Senioren: Probleme und Ausblicke
• Nichtmedikamentöse Behandlung bei Patienten, die kognitive Störungen aufweisen
• Pflegende Angehörige: von der Früherkennung der Altersschwäche bis hin zu unterstützenden Massnahmen
• Technologien im Bereich der Heimpflege: ein Ausblick durch den frankofonen Raum
• Sterbehilfe für Senioren die nicht an einer schweren Krankheit leiden: aktuelle Diskussionen in unter-schiedlichen frankofonen Ländern
• Die nicht physischen Komponenten der Gebrechlich¬keit
• Fürsorge, Erkennungsverfahren und Einbezug der Senioren in die Vorsorge
• Erkennung von Mangelernährung bei Personen im fortgeschrittenen Alter die zu Hause gepflegt werden: eine Evaluierung der diagnostischen Genauigkeit der Indikatoren aus dem für die Schweiz angepassten Resident Assessment Instrument – Home Care
• Gewohnheiten und Bedürfnisse im Alter hinsichtlich der Mobilität: ein interdisziplinäres Projekt in Form eines „Living lab“, in dessen Mittelpunkt die Lebens¬qualität und das erfolgreiche Altern stehen
• Körperliche Aktivität und Lebensqualität in Verbin¬dung mit der Gesundheit von Senioren die zu Hause leben
• Aufnahme psychiatrischer Behandlungsmöglichkeiten in die Abteilung für Geriatrie, Erfahrung eines inte¬grier¬¬ten medizinisch-psychiatrischen Pflegeprogramms
• Menschenrechte und fortgeschrittenes Alter
• E-Health für Personen im fortgeschrittenen Alter
• Entwicklungstendenzen des innerhalb der nicht institutionalisierten alternden Bevölkerung wahrgenommenen Gesundheitszustandes für die nächsten 10 Jahre: Kohortenstudie Lc65+
• Auswirkungen eines Offizinapothekers auf die Einnahme von möglicherweise ungeeigneten Medi¬kamenten bei Personen im fortgeschrittenen Alter
• Habitat Seniors – Ein berufsübergreifender Ansatz zur Anpassung bestehender Wohnräume
• Jung und Alt in einem soziotechnischen und spielerischen Umfeld
• Wahrnehmungskompetenzen von Patienten hinsichtlich des Umgangs mit ihren Medikamenten: verstehen, sich erinnern, anwenden, beurteilen, entscheiden…
• Polypragmasie und geriatrisches Krankheitsbild
• COVIAGE. In welchem Masse beeinträchtigen die im Alter auftretenden Sehbehinderungen das alltägliche Leben? Eine Studie von in der Schweiz lebenden Personen ab einem Alter von 70 Jahren
• Wenn ihr Herz aufhört zu schlagen: Strategien zum Anstoss von Gesprächen über die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Geriatrie-Patienten im Krankenhaus
• …

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Themenbereiche, die sowohl die Vielfalt als auch die Interprofessionalität, die Zusammenhänge der Inanspruchnahme von Betreuung und Begleitung sowie die Wohnräume rund um die Thematik des Alterns betreffen.